Schlachtfelder

Alltägliches Wirtschaften in der nationalsozialistischen Agrargesellschaft 1938 –1945

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Wann

20.09.2016
von 17:00 bis 20:30

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Diese Pionierstudie beleuchtet am Beispiel des Reichsgaues Niederdonau alltägliche Kräftefelder zwischen Nationalsozialismus und Agrargesellschaft, in denen ländliche Akteure untereinander und mit NS-Funktionsträgern um Ressourcen rangen. Das Entwicklungsprojekt des völkischen Produktivismus – die Erzeugung eines "rassisch" und wirtschaftlich leistungsfähigen "Bauerntums" – blieb zwar in technischer Hinsicht stecken. Jedoch stellte es in institutioneller Hinsicht die Weichen der Agrarentwicklung in Richtung einer alternativen Moderne jenseits von Liberalismus und Kommunismus.

Ernst Langthaler, geb. 1965, ist Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und Vorstand des Instituts für Geschichte des ländlichen Raumes (IGLR) in St. Pölten. Das vorliegende Buch basiert auf seiner Habilitationsschrift im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien.

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